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Berufsorientierung muss im Landkreis erhalten bleiben

Zur fast schon traditionellen Frühjahrsberatung der Berufsorientierungs­maßnahme „BeOS – Berufliche Orientierung für Schülerinnen und Schüler der Gymnasien und Regelschulen“ lud am Mittwoch die Bildungszentrum Saalfeld GmbH Schulleiter und Beratungslehrer ein. Derzeit nehmen am Projekt sechzehn Gymnasien und Regelschulen des Landkreises Saalfeld–Rudolstadt und des Saale-Orla-Kreises teil.

Themenschwerpunkte waren die Weiterführung des Projektes im kommenden Schuljahr unter den Rahmenbedingungen der neuen ESF-Förderperiode – aus dem der größte Anteil der finanziellen Förderung bereitgestellt wird - und die Umsetzung der „Landesstrategie zur Berufsorientierung in Thüringen“ im Berufsorientierungsprojekt „BeOS“. Mit dem Projekt werden seit vielen Jahren Jugendliche beim Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf zielgenau beraten und unterstützt. 
 

BeOS bietet die Möglichkeit, sich einen Überblick über berufliche Perspektiven zu verschaffen, sich in angestrebten Berufsrichtungen praktisch auszuprobieren und damit eigene Interessen, Fähigkeiten und Eignungen zu überprüfen.  Durch Module zur Interessen-  und Neigungserkundung, zur Kompetenzfeststellung und –diagnostik und durch spezifische fachpraktische Übungen in unterschiedlichen Berufsfeldern, und mit unterschiedlichem Anspruchsniveau werden die Jugendlichen auf ihrem Weg zur einer individuellen Berufsentscheidung über drei Schuljahre hinweg begleitet. Die Möglichkeit, sich auszuprobieren und Selbsterfahrungen zu sammeln bestehen z. B. in der Metalltechnik/CNC, Gesundheits- und Sozialberufe, Mediengestaltung, Architektur/Bauwesen oder Elektro- und IT-Berufe. Für Regelschulen werden zehn unterschiedliche Richtungen bereitgestellt, den Gymnasiasten stehen acht verschiedene berufs- und studienrelevante Angebote zur Auswahl.

Vom Thüringer Kultusministerium und den beiden Fördermittelgebern Thüringer Wirtschaftsministerium und Arbeit und Agentur für Arbeit werden gegenwärtig neue Rahmenbedingungen erarbeitet, um auch in den nächsten Jahren flächendeckend praxisnahe Berufsorientierung zwischen allgemein bildenden Schulen und Bildungsträgern in Thüringen zu sichern.

Die anwesenden Schulleiter und Beratungslehrer stimmten darüber überein, dass das BeOS-Projekt eine große Unterstützung für die schulischen Berufsorientierungs­konzeptionen ist. Darüber hinaus stellt die gezielte Berufsorientierung wie in BeOS einen wesentlichen Baustein für die regionale Fachkräftesicherung dar. Insbesondere die Praxiserprobungen ergänzen die Aktivitäten der Schule zur Berufswahlunterstützung sinnvoll und sind aus dem Schuljahresablauf nicht mehr wegzudenken. Gemeinsam werden nun alle Anstrengungen darauf gerichtet sein, das Projekt  auch in Zukunft als Unterstützungsangebot für Jugendliche an allgemeinbildenden Schulen zu erhalten.
 

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